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Feuerverbot aufgehoben

Update 26. August 2015


Der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft hebt das am 7. Juli 2015 verhängte generelle Feuerverbot im Wald und an den Waldrändern per Donnerstag, 27. August 2015 / 1200h auf.

Die Aufhebung gilt auch für den Kanton Basel-Stadt sowie den Kanton Solothurn.

Das ganze Kantonsgebiet hat in den vergangenen Tagen Niederschläge zwischen 19.5 mm (Binningen) und 19.1 mm (Rünenberg) erhalten. Dies hat zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr beigetragen. Bei der Waldbrandgefahr konnte die Gefährdungsstufe von bisher 4 (gross) auf 2 (mässig) zurückgestuft werden. Das generelle Feuerverbot für den ganzen Kanton wird deshalb per Donnerstag, 27. August 2015 / 1200h aufgehoben.

Die Niederschläge und die allgemeinen Wetterverhältnisse der vergangenen Tage haben die für eine Aufhebung des Feuerverbotes notwendigen Rahmenbedingungen (unter anderem Nachtfeuchte etc.) teilweise bis nahezu erreicht.

Verhaltensempfehlungen:
Da sich die Situation bezüglich Trockenheit im Kanton aber unterschiedlich zeigt, wird bei windigem Wetter (Bise) und an exponierten Stellen (z.B. Waldränder mit Übergang zu Stoppelfeldern, Waldlichtungen mit dichtem Kronendach) folgendes empfohlen:
• Feuer nur in bestehenden gut gesicherten Feuerstellen entfachen;
• Das Feuer immer beobachten und Funkenwurf sofort löschen;
• Vor dem Verlassen der Feuerstelle das Feuer und die Glut vollständig löschen;
• Vorsichtiger und verantwortungsbewusster Umgang mit Feuer im Freien.

Der Kantonale Krisenstab wird weiterhin regelmässige Lagebeurteilungen durchführen.
An dieser Stelle bedankt sich der Kantonale Krisenstab bei der Bevölkerung für das bis anhin gezeigte Verständnis der Behördenmassnahme und hofft weiterhin, auf einen vorsichtigen und verantwortungsbewussten Umgang mit Feuer im Freien zur Verhinderung von Wald- und Flurbränden.

Diese Medienmitteilung sowie weitere Unterlagen (FAQ’s zu den Verhaltensempfehlungen) finden Sie auch auf der Homepage des Kantonalen Krisenstabes www.kks.bl.ch




Update 19. August 2015:

Der Kanton Solothurn hebt das Feuerverbot im Freien per heute auf

Im Kanton Basel-Landschaft bleibt das Feuerverbot ausdrücklich bestehen (Mitteilung ebenfalls von heute).

Im Kanton Basel-Stadt bleibt das Feuerverbot ausdrücklich bestehen (Mitteilung ebenfalls von heute).

Update 12. August 2015:

(Das Feuerverbot gilt weiterhin für alle Kantone in der Region Basel bis auf Widerruf)

Die Behördliche Anordnung vom 7. Juli 2015 in Sachen Feuerverbot im Wald und an sichtbaren Waldrändern bleibt weiterhin und bis auf Widerruf in Kraft.
Das Wasserentnahmeverbot vom 27. Juli 2015 wird aufgehoben.

Der Betrieb der Hotline für Fragen der Bevölkerung wird ab sofort eingestellt.

Seit dem letzten Rapport wurden Niederschlagsmengen in Binningen und Basel von rund 33 mm und in Rünenberg 35.6 mm gemessen. Für eine Entspannung der Lage bezüglich Waldbrandgefahr sind diese Niederschläge in allen Regionen des Kantons zu gering.
Der Waldboden ist nach wie vor trocken, die Niederschläge drangen nur bedingt und punktuell in die trockenen Böden ein. Auch die niedrigeren Temperaturen führen diesbezüglich nicht zu einer Entspannung. Deshalb bleibt die Waldbrandgefahr gross (Stufe 4 von 5).
Eine Brandgefahr geht immer noch von abgeernteten Feldern (Stoppelfelder) aus.

Die durch Gewitter verursachten Regenfälle haben bei der Situation der Fliessgewässer im Kanton zu einer leichten Entspannung geführt. Die Wasserführung der Fliessgewässer ist auf tiefem Niveau stabil.

Die Grundwasserstände und Quellschüttungen gehen weiter langsam aber stetig zurück. Zurzeit gibt es bei der öffentlichen Wasserversorgung noch keine nennenswerten Probleme.

Deshalb hebt der Kantonale Krisenstab das generelle Verbot von Wasserentnahmen aus den Baselbietern Oberflächengewässern auf. Wir erinnern an dieser Stelle daran, dass Wasserentnahmen, welche den Gemeingebrauch übersteigen, einer Bewilligung der Bau- und Umweltschutzdirektion bedürfen. Als Gemeingebrauch gilt die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen mittels Giesskanne oder Eimern ohne den Einsatz motorgetriebener Geräte.
Die Aussichten für die kommende Woche sind wechselhaft. Sonnig bis stark bewölkt mit einigen Schauern und möglichen Gewittern bei Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad.
Aufgrund der durchgeführten Lagebeurteilung durch die verschiedenen Fachdienste des Kantonalen Krisenstabes Basel-Landschaft bleibt deshalb das Feuerverbot im Wald und an sichtbaren Waldrändern (inkl. Waldlichtungen) weiterhin bestehen.

Die Hotline des Kantonalen Krisenstabes (seit 7. Juli 2015 in Betrieb) als Anlaufstelle für Fragen der Bevölkerung zum Feuerverbot wird ab sofort eingestellt.




Update 22. Juli 2015:

Verbot von Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern - Neu gilt ein ABSOLUTES Feuerverbot im Freien

Der Kantonale Krisenstab erlässt in Absprache mit den Fachspezialisten und den umliegenden Kantonen ab 23. Juli 2015 ein absolutes Feuerverbot im Freien. Die Waldbrandgefahrenstufe wird auf Stufe 5 (sehr gross) angehoben.
Die Entnahme von Wasser aus den Baselbieter Oberflächengewässern wird per sofort bis auf Widerruf untersagt.

Die anhaltende Trockenheit und fehlende Niederschläge haben die Brandgefahr in Wäldern, auf Wiesen und auch im Siedlungsgebiet massiv erhöht. Der Kantonale Krisenstab erlässt daher in Absprache mit den Fachspezialisten und den umliegenden Kantonen ab 23. Juli 2015 ein absolutes Feuerverbot im Freien. Die Waldbrandgefahrenstufe wird auf Stufe 5 (sehr gross) angehoben. Es ist bis auf Widerruf verboten, im Freien ausserhalb des Siedlungsgebietes ein Feuer zu entfachen (Feuerschutzgesetz SGS und Verordnung über den Feuerschutz SGS 761.11). Das Verbot beinhaltet insbesondere auch das Grillieren an Feuerstellen und Feuerschalen im Freien und auf Einweggrills, das Abbrennen von Feuerwerken sowie das Steigenlassen von Heissluft-Ballonen und Himmelslaternen (gekauft oder selbstgebastelt), welche durch offenes Feuer angetrieben werden. Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren in Gärten, Terrassen oder auf Balkonen mit Gas- oder Holzkohlengrill sowie festen Cheminées. Die Bevölkerung ist aufgerufen sorgsam mit jeglicher Art von Feuerentfachen umzugehen. Es hat im Baselbiet bereits mehrere Brände von Grünflächen am Boden und begrünten Dächern gegeben.
Die Entnahme von Wasser aus den Baselbieter Oberflächengewässern wird per sofort bis auf Widerruf untersagt. Von diesem generellen Verbot ausgenommen sind alle bewilligten Nutzungen an Birs und Rhein.

Wegen der anhaltenden Hitze mussten bereits mehrere Bäche abgefischt werden: so der Homburgerbach in Thürnen, der Eibach in Gelterkinden und der Chrientelbach oberhalb von Sommerau.

Im Bereich der Wasserversorgungen haben die dafür zuständigen Gemeinden - wo notwendig - zu Wassersparmassnahmen und Einschränkungen im Verbrauch aufgerufen. Dabei wurde die unterschiedliche Lage der Gewässer/Trinkwasserquellen im ganzen Kanton berücksichtigt.

Vorsorgliche Massnahme für den Nationalfeiertag:
Sollte die Situation der Trockenheit über den 29. Juli hinaus anhalten, so sind für die Festaktivitäten am 31. Juli und 1. August besondere Massnahmen vorgesehen. Sollte es so trocken bleiben und die dringend notwendigen Niederschläge nicht fallen, ist es absehbar, dass das Ablassen von Feuerwerk am kommenden Nationalfeiertag nur sehr eingeschränkt möglich ist oder ganz verboten werden muss.

Es ist derzeit vorgesehen, dass es für Privatpersonen verboten ist, mobile Feuerwerkskörper (Raketen u.ä.) abzubrennen, dies gilt auch für nicht öffentliche Profi-Feuerwerke. Das Abbrennen von örtlich begrenzten Produkten (u.a. bengalische Hölzer, Vulkane und Feuerwerksbatterien) ist nur auf geschützten Flächen (z.B. auf Kiesplätzen, geteerten Parkplätzen) sowie an Standorten, welche von der Gemeinde freigegeben sind (z.B. 1. August Festareal mit überwachtem Abbrennplatz für Privatfeuerwerk) erlaubt.
Am 27. Juli 2015 entscheidet der Kantonale Krisenstab Baselland über das weitere definitive Vorgehen.
Weitere Informationen finden sie unter der Home www.kks.bl.ch oder bei der Kantonalen Hotline 0800 800 112.


Ursprüngliche Meldung VOR dem ABSOLUTEN Feuerverbot:

Seit dem 7. Juli 2015 gilt in der Region Basel ein Feuerverbot im Wald und an Waldrändern bis auf Widerruf

Der Kantonale Krisenstab BL beantwortet nachfolgend einige häufug gestellte Fragen zum Feuerverbot. Was ist verboten, was ist erlaubt?

Was gilt als Wald?
Als Wald/Waldrand gilt jede Fläche, die mit Waldbäumen oder Waldsträuchern bestockt ist und Waldfunktionen erfüllen kann. (WaG Art. 2 Abs. 1) Als Wald gelten auch unbestockte und ertragslose Flächen eines Waldgrundstücks wie Blössen, Waldstrassen und andere forstliche Bauten und Anlagen (WaG Art. 2 Abs. 2 b)
Unter diese Definition fallen auch Waldlichtungen.

Darf ich ein Gasgrill im Wald und am Waldrand verwenden?
Ein feststehender Gasgrill kann verwendet werden, da Funkenschlag ausgeschlossen ist. Es wird um entsprechende Vorsicht bei Benutzung geboten.
Geeignete Löschmittel bereithalten (Löschdecke/ Wasser / Feuerlöscher).

Darf ich ein Elektrogrill im Wald und am Waldrand verwenden?
Ein Elektrogrill kann verwendet werden, da Funkenschlag ausgeschlossen ist.

Darf ich eine Zigarette, Pfeife usw. im Wald und am Waldrand rauchen?
Das Rauchen ist bei entsprechender Vorsicht (Glut) erlaubt. Aus Sicherheitsgründen ist das Wegwerfen von brennenden Zigarettenstummeln und Anzündmittel verboten.

Darf ich mit Fackeln im Wald und am Waldrand spazieren?
Nein, da eine Fackel ein offenes Feuer bildet ist die Verwendung verboten.

Darf ich mit Fackeln Wege im Wald oder entlang dem Waldrand beleuchten?
Nein, da eine Fackel ein offenes Feuer bildet ist die Verwendung verboten.

Darf ich fest eingerichtete Feuerstellen im Wald und am Waldrand benutzen?
Es ist verboten Feuerstellen/ Kochstellen mit Holz- und/oder Kohlefeuerung/ Cheminées bei Waldhütten zu benutzen, da von Funkenflug ausgegangen werden muss.

Ist das Ablassen von Feuerwerk erlaubt?
Nein. Die Gemeinden regeln die Ausnahmen (Bsp. Bundesfeier).


Darf ich Feuerwerkskörper abbrennen?
Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist im Wald und in Waldnähe verboten. Das Reglement der Einwohnergemeinde am Abbrennungsort ist zu beachten.
Die Gemeinde kann eine Bewilligung für das Abbrennen von Feuerwerkkörpern an speziellen Anlässen (Hochzeiten, Geburtstage, etc) erteilen .

Wenn es regnet, darf ich dann wieder Feuer im Wald und am Waldrand machen?
Nein, das Feuerverbot gilt bis auf Widerruf.

Für welches Gebiet gilt das Feuerverbot?
Kanton Basel-Landschaft
Kanton Basel-Stadt
Kanton Solothurn
Kanton Jura
Kanton Aargau

Darf ich Himmelslaternen/ Heissluftballone (gekaufte/ selbstgebaute) steigen lassen?
Sind generell verboten. Dies gilt für alle mit offenem Feuer betrieben Flugkörper. Gesetz über Feuerschutz SGS 761, §4 Sorgfaltspflicht
„Jedermann hat im Umgang mit feuer- und explosionsgefährlichen Stoffen, technischen Einrichtungen sowie Energien die erforderliche Vorsicht walten zulassen.„

Darf ich im Siedlungsgebiet trotz Waldnähe meinen Gas-/Elektrogrill benützen?
Ja, aber mit besonderer Vorsicht und nicht unbeaufsichtigt lassen, sowie und Funkenflug zwingend vermeiden. Die Glut ist vollständig zu löschen!

Darf ich in der Nähe von Flussufern grillieren ?
Ja, sofern die Grillstelle sich nicht im Wald oder in Waldnähe befindet.

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